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Université de Fribourg

Die Bewertung von Kooperationen zwischen Staat und Privaten in der staatstheoretischen Diskussion der Schweiz

Abegg, Andreas

In: Ziekow, Wandel der Staatlichkeiten und wieder zurück?, Sammelband zur internationalen Tagung am Speyer am 19. September 2009

Rechtswissenschaftliche Untersuchungen zu Kooperationen zwischen dem Gemeinwesen und Privaten in der Schweiz betonen in ihren Einleitungen gerne, dass die Schweiz das Land der öffentlich-privaten Kooperationen sei. Andererseits konstatieren diese wissenschaftlichen Untersuchungen, dass die öffentlich-privaten Kooperationen im Allgemeinen und Public Private Partnership (PPP) im Besonderen heute...

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Vom Contrat Social zum Gesellschaftsvertragsrecht : Formen und Funktion des Verwaltungsvertrags in der fragmentierten Gesellschaft = From the Social Contract to a Social Contract Law

Abegg, Andreas

In: Ancilla Iuris, 2008, no. 1, p. 1-30

Angesichts der zunehmenden Kooperationen zwischen Staat und Privaten erscheint es fragwürdig, ob mit einem rechtlichen Fokus auf die Bedürfnisse der Staatsverwaltung und auf eine in traditioneller Weise vom Staat abgeleitete Legitimation die bestehenden und zukünftigen Probleme gelöst werden können. Aus einer kontinentalen Sicht, gestützt auf die langen Erfahrungen mit einer staatlich ...

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Offene Wissenschaft : Erste Erfahrungen mit ‹open access›– Publikationsplattformen im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften

Abegg, Andreas

In: Jusletter, 2008, p. 1-5

Der Pulverdampf der zahlreichen Erklärungen dazu, wie Universitäten, Bibliotheken und wissenschaftspolitische Akteure auf die zunehmende ökonomische Monopolisierung wissenschaftlicher Erzeugnisse durch die Verlage zu reagieren gedenken, verzieht sich langsam. Es zeichnet sich die Umsetzung verschiedener Projekte ab, mit welchen die Zukunft der sogenannten Wissensgesellschaft ...

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Gerichtsstandsvereinbarungen und Verletzerzuschläge in verwertungsrechtlichen Tarifen : Zur Privatautonomie im Rahmen staatsgeleiteter Selbstregulierung am Beispiel des URG

Abegg, Andreas ; Berger, Mathis

In: Sic! - Zeitschrift für Immaterialgüter-, Informations- und Wettbewerbsrecht, 2009, no. 2, p. 65-74

Das schweizerische Urheberrecht sieht vor, dass die Verwertungsgesellschaften für die von ihnen einforderten Vergütungen Tarife aufstellen und darüber mit den massgebenden Nutzerverbänden verhandeln. Diese ausgehandelten Tarifverträge werden sodann infolge eines Genehmigungsverfahrens für die entsprechenden Nutzer verbindlich (Art. 46 URG). Dabei stellt sich die Frage nach der...

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Die Vertragsfreiheit der Verwaltung : Verträge zwischen Verwaltung und Privaten im Schatten des Staates

Abegg, Andreas

In: Zeitschrift für Schweizerisches Recht, 2009, p. 387-411

La forme du contrat jouit d’une vogue croissante dans la collaboration entre administration gouvernementale et secteur privé. L’admissibilité de principe de tels contrats n’est aujourd’hui plus contestée. Dès lors, le regard doit porter d’autant plus sur l’aménagement juridique de la conclusion et du contenu du contrat administratif. La „liberté contractuelle de...

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Regulierung hybrider Netzwerke im Schnittpunkt von Wirtschaft und Politik = Regulation of Hybrid Networks at the Intersection between Governmental Administration and Economic Self-Organisation

Abegg, Andreas

In: KritV Kritische Vierteljahresschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft, 2006, vol. 89, no. 2-3, p. 266-290

Die heute zunehmend kooperativen Beziehungen zwischen Staat und Privaten zeichnen sich durch zahlreiche neue rechtliche Problemstellungen aus; es kann sogar behauptet werden, der neue Kooperatismus zwischen Staat und Privaten habe das Recht in eine tiefe Krise gestürzt: Denn indem dieser Kooperatismus einerseits die Verwaltung von den Fesseln der Gesetzesbindung befreit und andererseits...

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Was ist evolutorische Rechtstheorie? : dargestellt am Beispiel der Evolution der Vertragsfreiheit

Abegg, Andreas

In: Zeitschrift für Schweizer Recht ZSR, 2005, vol. I, p. 435

Neben der bekannten naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie hat sich von Beginn an eine entsprechende Theorie für die Evolution der Gesellschaft im Allgemeinen und für die Evolution von Recht im Speziellen entwickelt. Da die evolutorische Rechtstheorie davon ausgeht, dass Recht eine Gesellschaft zu verfassen hat, die sich in ihrer Komplexität und ihrem dynamischen Wandel zunehmend...

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Die schweizerische Flüchtlingsrechtspolitik des Zweiten Weltkriegs : Diskursive Brüche und Kontinuitäten im Schnittpunkt von Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsrecht

Abegg, Andreas ; Strebel, Rahel

In: Forum Historiae Iuris, 2005, vol. 0, p. 1-32

Joseph Spring war im Jahr 1943 zusammen mit zwei Vettern von schweizerischen Grenzbeamten den deutschen Behörden übergeben worden – samt den richtigen Papieren, die sie als Juden auswiesen. Im Gegensatz zu seinen Vettern überlebte Joseph Spring die nachfolgende Internierung im Konzentrationslager Auschwitz. Mit dem Entscheid BGE 126 II 145 aus dem Jahr 2000 wies das schweizerische ...

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Familienbürgschaften als privatrechtliches Problem : BGE 129 III 702: von Willensfreiheit zu Waffengleichheit und Absicherung gesellschaftlicher Ausdifferenzierung

Abegg, Andreas

In: fampra.ch, Die Praxis des Familienrechts, 2005, vol. 2, p. 209-232

In BGE 129 III 702 hatte das Bundesgericht über eine so genannte Familienbürgschaft zu entscheiden. Obwohl als zentrale Begründungslinie des Bundesgerichts das Konzept der strukturellen Parität (Waffengleichheit) ausgemacht werden kann, deutet das Urteil auch in Richtung einer zeit- und kontextbezogenen Fortbildung von Privatrecht an sensiblen Schnitt-punkten von verselbständigten...

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Vertragsfreiheit im 19. Jahrhundert – Mythologie und das Schweigen der Quellen : Rezensions-Essay zu Sibylle Hofer: Freiheit ohne Grenzen? privatrechtstheoretische Diskussionen im 19. Jahrhundert, Mohr (Siebeck): Tübingen 2001, 313 pp., Jus Publicum Vol. 53, ISBN 3-16-147576-3 = Freedom of Contract in the 19th Century: Mythology and the Silence of the Sources

Abegg, Andreas

In: Zeitschrift für Schweizerisches Recht, 2005, vol. 1, p. 73

Der Autor rezensiert die Habilitationsschrift von Hofer zur Vertragsfreiheit im 19. Jahrhundert und lobt deren wissenschaftliche Erfassung der privatrechtlichen Freiheitskonzeptionen des 19. Jahrhunderts. Allerdings blendet Hofer die gesellschaftlichen Kontexte des 19. Jahrhunderts fast vollständig aus, womit sie die späte diskursive Emergenz der Vertragsfreiheit um 1900 und deren...