sozialpolitik.ch

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Die Zeitschrift "sozialpolitik.ch" (s.ch) wurde 2016 am Studienbereich für Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit der Universität Freiburg (CH) gegründet und hat dort ihren redaktionellen Sitz. Sie erscheint zwei Mal im Jahr online und enthält Beiträge auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch. "sozialpolitik.ch" versteht sich als wissenschaftliche Zeitschrift, die alle Felder der Sozialpolitik und des Sozialstaates behandelt und dabei auch den Vermittlungsaspekt zwischen Wissenschaft und Praxis betont. Insofern wendet sich die Zeitschrift sowohl an Wissenschafterinnen und Wissenschafter wie auch an alle in diesem Bereich praktisch Tätigen. Im Rahmen der Zeitschrift sollen wissenschaftliche Diskussionen sozialpolitischer Entwicklungen und Konzepte im weitesten Sinne in der Schweiz und in anderen Ländern sowie im internationalen Vergleich stattfinden. Die Zeitschrift publiziert quantitative, qualitative und komparative Forschung zur Sozialpolitik, aber auch theoretische Abhandlungen. Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Artikeln können in der Zeitschrift Kurzbeiträge veröffentlicht werden. Um eine hohe Qualität der Artikel zu erreichen, werden alle Beiträge durch ein Peer-Review-Verfahren begutachtet.

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Université de Fribourg

Das türkische Welfare-Regime unter der AKP : Vom konservativen südeuropäischen zum muslimischen Typus?

Trucco, Noemi

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 2, no. 2, p. Forum: 2.1

In der Republik Türkei hat sich aufgrund zweier historischer Besonderheiten, einem rigiden Laizismus und sehr starken staatlichen Strukturen, ein stark fragmentierter, hierarchischer und korporatistischer Sozialstaat etabliert, welcher der Familie eine wichtige Rolle innerhalb der sozialen Wohlfahrt zuweist. Mit der verstärkten Einbindung der Türkei in die globale Marktwirtschaft in den 1980er...

Université de Fribourg

The discourse of dependency and the agrarian roots of welfare doctrines in Africa : The case of Botswana

Seekings, Jeremy

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 2, no. 2, p. Article: 2.4

Political elites across much of Africa have criticized welfare programmes and the idea of a welfare state for fostering dependency. Anxiety over dependency is not unique to East or Southern Africa, but the discourse of dependency in countries such as Botswana differs in important respects to the discourses of dependency articulated in some industrialised societies (notably the USA). This paper...

Université de Fribourg

Contested claims to social welfare : Basic income grants in Namibia

Klocke-Daffa, Sabine

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 2, no. 2, p. Article: 2.3

In many parts of the world, income transfers to underprivileged groups have long been part of social welfare programmes. However, the conditionality of such grants has recently been challenged on a global scale, arguing that income grants should serve as a mechanism to redistribute national resources rather than filling the social gap, and be conceded to all members of the population. The only...

Université de Fribourg

Social policy and welfare regimes typologies : Any relevance to South Africa?

Noyoo, Ndangwa

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 2, no. 2, p. Article: 2.2

This paper revisits Esping-Andersen’s welfare regimes typology and applies it to the South African context. To argue its case, it refers to and uses the construct of colonialism of a special type. The paper notes that unlike other African coun- tries, Esping-Andersen’s framework resonates with South Africa’s social policy and welfare regime because of its unique history that partly stems...

Université de Fribourg

Varieties and drivers of social welfare in sub-Saharan Africa : A critical assessment of current research

Künzler, Daniel ; Nollert, Michael

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 2, no. 2, p. Article: 2.1

How can we conceptually grasp social policies on the macro level in sub-Saharan Africa? Decommodification and defamilialisation, two key concepts of Esping-Andersen’s seminal typology, are not very helpful to distinguish welfare regimes in sub-Saharan Africa. Moreover, typologies that have been developed for the Global South hardly consider social stratification. In conclusion, there is no...

Université de Fribourg

Liberale Demokratien und der Zwang zum Dienst an der Waffe

Schief, Sebastian

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 1, no. 1, p. Forum: 1.2

In Bezug auf den Zwangsdienst von (zumeist) Männern im Militär einer liberalen Demokratie existiert eine Konfliktlinie zwischen einerseits der Interpretation, dass der Staat in liberalen Gesellschaften den Bürger und die Bürgerin nicht zu Zwangsdiensten jeglicher Art zwingen könne, weil dies ein unbilliger Eingriff in die Freiheit des Citoyens sei. Andererseits verteidigen die...

Université de Fribourg

Polizeiarbeit zwischen Kontrolle und Fürsorge

Staubli, Silvia

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 1, no. 1, p. Forum: 1.1

Polizeiarbeit steht im Spannungsfeld zwischen dem Ausüben von sozialer Kontrolle und dem sich Kümmern um vulnerable Personen. Hierbei arbeitet die Polizei Hand in Hand mit weiteren Akteuren aus dem privaten und öffentlichen Bereich. Daneben steht die Polizei im Fokus der Öffentlichkeit und ihre Arbeit, z.B. in Form von Personenkontrollen, wird von der Gesellschaft vermehrt kritisch beäugt....

Université de Fribourg

Palliative Care : Hintergründe, Ansätze und Herausforderungen

Steudter, Elke

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 1, no. 1, p. Article: 1.5

Der folgende Beitrag führt im Überblick in die Palliative Care ein und zeigt die zentralen Konzepte der auf die Lebensqualität von schwerkranken und sterbenden Menschen fokussierten Ausrichtung innerhalb des Gesundheits-, Pflege- und Sozialwesens. Die Ausführungen basieren auf der Vorlesung «Palliative Care – Möglichkeiten und Grenzen» im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Sterben und...

Université de Fribourg

Der Tod ist kein Zufall : Ungleiche Lebenszeitchancen als Herausforderung für die Sozialpolitik

Nollert, Michael

In: sozialpolitik.ch, 2017, vol. 1, no. 1, p. Article: 1.3

Menschen sind vor dem Tod ungleich, und zwar nicht nur hinsichtlich sozialem Status, sondern auch im Hinblick auf ihre Lebenszeitchancen. Menschen mit geringen Lebenschancen verfügen über weniger Bildung, Einkommen, Vermögen und sterben früher als Menschen mit grösserer Ressourcenausstattung. Dieser Zusammenhang lässt sich sowohl global als auch innerhalb von reichen Ländern wie etwa der...