Faculté des lettres et sciences humaines

Menschenhandel in der Schweiz : Opferschutz und Alltagsrealität

Moret, Joëlle ; Efionayi-Mäder, Denise ; Stants, Fabienne

In den vergangenen Jahren ist Menschenhandel in den Medien und bei Nicht-regierungsorganisationen zu einem viel diskutierten Thema geworden. Zahlreiche europäische Regierungen haben es auf die politische Agenda gesetzt. In der Schweiz wissen wir - wie anderswo - sehr wenig über die Facetten dieses vielschichtigen Phänomens. Die vorliegende Studie beabsichtigt, die bestehenden Wissenslücken... More

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    Résumé
    La problématique de la traite d'êtres humains a pris une ampleur considérable au cours des dernières années, tant dans la sphère médiatique que dans l'agenda politique de la plupart des gouvernements et de nombreuses ONG. Pourtant, en Suisse comme ailleurs, les connaissances sur ce thème complexe sont encore lacunaires. Cette étude a pour objectif de combler certaines de ces lacunes, en établissant un état des lieux des différentes facettes de la traite des personnes en Suisse, avec en point de mire la protection sociale des victimes et les politiques publiques en la matière. Un objectif supplémentaire de l'étude est d'analyser la faisabilité et les modalités d'une évaluation quantitative du phénomène en Suisse.
    Zusammenfassung
    In den vergangenen Jahren ist Menschenhandel in den Medien und bei Nicht-regierungsorganisationen zu einem viel diskutierten Thema geworden. Zahlreiche europäische Regierungen haben es auf die politische Agenda gesetzt. In der Schweiz wissen wir - wie anderswo - sehr wenig über die Facetten dieses vielschichtigen Phänomens. Die vorliegende Studie beabsichtigt, die bestehenden Wissenslücken ein Stück weit zu füllen, indem sie eine Standortbestimmung der wichtigsten Erscheinungs-formen von Menschenhandel in der Schweiz vornimmt. Im Blickpunkt steht der Opferschutz im Sozialbereich als eigenes Politikfeld. Ein weiteres Ziel besteht darin, Hinweise zu liefern im Hinblick auf Machbarkeit und Voraussetzungen einer quantitativen Erfassung des Phänomens.