Faculté des sciences et techniques de l'ingénieur STI, Section de microtechnique, Institut de microélectronique et microsystèmes IMM (Laboratoire de microsystèmes 4 LMIS4)

Study of gas ionization in a glow discharge and development of a micro gas ionizer for gas detection and analysis

Longwitz, Ralf G. ; Renaud, Philippe (Dir.)

Thèse sciences techniques Ecole polytechnique fédérale de Lausanne EPFL : 2004 ; no 2919.

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    Summary
    In the pursuit of a portable gas detector/analyser we studied the components of an ion mobility spectrometer (IMS), which is a device that lends itself well to miniaturisation. The component we focused on was the ionizer. We fabricated a series of micro ionizers with micro electromechanical systems (MEMS) technology, which had a gap spacing between 1 and 50 μm and a thickness from 0.3 to 50 μm. They were used to examine micro discharges as such and as a means of ionization. In our measurements of electrical breakdown in small gaps we confirmed the deviation from Paschen's law for breakdown voltages in gaps below 5 μm. One important result is the identification of conditions for stable DC glow discharge in micro gaps. With planar electrodes we observed stable glow for factors of pressure times gap distance pd up to 0.2 Pa×m in N2, and up to 0.14 Pa×m in Ar. With thick electrodes the glow range was extended: up to 4 Pa×m in Ar, and 10 Pa×m in laboratory air at atmospheric pressure. The advantage of using discharges in micro gaps as the ionization principle is the low voltage and power that is necessary to drive a discharge. A prerequisite for using an ionizer in an ion mobility spectrometer is the possibility to operate such an ionizer at high, up to atmospheric, pressure. Our final micro discharge devices were operated in laboratory air for several hours without significant deterioration. A miniature ion mobility spectrometer was set up, in which miniature and micro discharge ionizers were applied as the ion sources. We extracted ions from micro ionizers and measured mobility spectra of gases and mixtures of gases (air, N2, Ar). The measured peaks in the mobility spectra varied depending on the gas. In the conclusions we suggest improvements that should increase the resolution and stability of our ion mobility spectrometer, so it may become useful for gas detection. The most important improvements will be a better control of the measurement conditions and of the initial extension of the ion pulse. In addition to our experimental results we present in this work an overview of the research that has already been done in our area of interest. As the basis of our research, the involved physical theory has been worked out. Consequently, the first chapters contain a compilation of relevant subjects, from the basics of electrostatics to the theory of DC glow discharge as far as we believe it can serve the reader in understanding our results.
    Zusammenfassung
    Im Bestreben nach einem tragbaren Gas Detektor/Analysator, wurden die Komponenten eines Ionen-Mobilitäts-Spektrometers (IMS) untersucht. Derartige Spektrometer lassen sich vorteilhaft miniaturisieren. Die Komponente, auf die wir uns konzentrierten war der Ionisator. Eine Reihe von Mikroionisatoren wurden mit Methoden der Mikrosystemtechnik hergestellt. Die Elektroden dieser Ionisatoren hatten einen Abstand zwischen 1 und 50 μm und eine Dicke von 0.3 bis 50 μm. Sie wurden zur Untersuchung von Mikroentladungen als solchen und ihrer Verwendung zur Ionisation von Gasen im Besonderen verwendet. Unsere Messungen elektrischer Durchschläge in kleinen Spalten bestätigten die Abweichung von Paschens Gesetz für Durchschlagspannungen in Spalten kleiner 5 μm. Ein wichtiges Ergebnis sind unsere Erkenntnisse über die Bedingungen unter denen eine stabile Glimmentladung in Mikrospalten erreicht werden kann. Mit ebenen Elektroden beobachteten wir stabile Glimmentladungen für Faktoren von Druck mal Spaltabstand pd von bis zu 0.2 Pa×m in N2, und bis zu 0.14 Pa×m in Ar. Mit dicken Elektroden erweiterte sich der Glimmbereich: Bis zu 4 Pa×m in Ar, und 10 Pa×m in Laborluft bei Atmosphärendruck. Der Vorteil elektrischer Entladungen als Ionisationsprinzip in Mikrospalten liegt in der vergleichsweise geringen Spannung und Leistung, die zu deren Betrieb notwendig ist. Eine Vorraussetzung für die Anwendung eines Ionisators in einem Ionen-Mobilitäts-Spektrometer ist die Möglichkeit, einen solchen Ionisator bei hohem, bis zu atmosphärischem Druck verwenden zu können. Die Mikroionisatoren, zu denen wir schliesslich gelangt sind, wurden in Laborluft während mehrerer Stunden betrieben, ohne einen wesentlichen Schaden davonzutragen. Ein Miniatur-Ionen-Mobilitäts-Spektrometer wurde aufgebaut, in welchem wir Miniatur- und Mikroionisatoren als Ionenquellen eingesetzt haben. Wir extrahierten Ionen von Mikroionisatoren und massen Mobilitätsspektren von Gasen und Gasmischungen (Luft, N2, Ar). Eine Gasabhängigkeit der gemessenen Peaks in den Spektren wurde gezeigt. In unseren Schlussfolgerungen schlagen wir Verbesserungen vor, welche die Auflösung und Stabilität unseres Miniatur-Ionen-Mobilitäts-Spektrometers so weit erhöhen sollten, dass es zur Gasdetektion nützlich wird. Wesentliche Verbesserungen werden von einer besseren Kontrolle der Messbedingungen und der Anfangsausdehnung des Ionenpulses erwartet. Zusätzlich zu unseren experimentellen Ergebnissen präsentieren wir in dieser Arbeit einen ‹berblick über Forschung die auf diesem Gebiet bereits durchgeführt wurde. Als Grundlage unserer Untersuchungen erarbeiteten wir uns die notwendige physikalische Theorie. Die ersten Kapitel enthalten entsprechend eine Zusammenstellung relevanter Themen, von den Grundlagen der Elektrostatik bis zur Theorie von Gleichspannungsglimmentladungen, soweit sie dem Leser zum Verständnis unserer Ergebnisse dienen können.