000027169 001__ 27169
000027169 005__ 20130225122236.0
000027169 0248_ $$aoai:doc.rero.ch:20111026180110-ZN$$prero_explore$$preport$$zthesis_urn$$zcdu31$$zthesis$$zbook$$zjournal$$zpostprint$$zcdu16$$zpreprint$$zcdu1$$zdissertation$$zunine$$zcdu34
000027169 041__ $$ager
000027169 080__ $$a31
000027169 088__ $$a6
000027169 100__ $$aDahinden, Janine$$uMaison d'analyse des processus sociaux – MAPS, Université de Neuchâtel, Suisse
000027169 245__ $$9ger$$aLa circulation des personnes. Kultur als Form symbolischer Gewalt Grenzziehungsprogresse im Kontext von Migration am Beispiel der Schweiz
000027169 269__ $$c2011
000027169 300__ $$a20
000027169 490__ $$aWorking Papers MAPS$$v5
000027169 520__ $$9ger$$aDie Schweiz gilt international als Modell eines gelungenen Multikulturalismus, dann nämlich wenn es das Zusammenleben der vier Sprachgruppen (Romands, DeutschschweizerInnen, TessinerInnen, RäteromanInnen) betrifft. Ein sprachlicher wie auch religiöser Pluralismus ist und war stets ein Grundbaustein des Selbstverständnisses der „Willensnation“ Schweiz. Geht es aber um MigrantInnen präsentiert sich die Geschichte anders, denn in diesem Falle erscheinen religiöse und ethnisch-kulturelle Pluralität vorwiegend als problematisch. MigrantInnen gehören nicht zum multikulturellen Staat, vielmehr sind Prozesse kollektiver Grenzziehungen und damit Schliessungsmechanismen zu beobachten, in denen Ethnizität, Religion und Kultur zu den wichtigsten Differenzierungsmerkmale werden, wie Gemeinsamkeiten gegen Innen (SchweizerInnen) und Barrieren gegen aussen (Ausländer, Migranten, Muslims, etc.) hergestellt werden. Ich argumentiere in diesem Artikel, dass sich dieser „Kulturdiskurs“ im letzten Jahrzehnt verstärkt hat und gleichzeitig semantischen Verschiebungen unterworfen war. Mittels der Grenzziehungsperspektive wird historisch nachgezogen, wie Zuwanderung und Integration in politischen Debatten und Gesetz zunehmend kulturalisiert und ethnisiert wurden. Ein Fallbeispiel aus der Forschung dient mir anschliessend zur Illustration dieses „neuen“ Essentialismus. In einer Mikroperspektive zeige ich wie Jugendliche im Kontext dieser neuen semantischen Einfärbung des „Kulturarguments“ Grenz- und Differenzlinien erstellen. Die öffentlich-politischen institutionalisierten Grenzziehungen werden von den Jugendlichen weitgehend übernommen, und die von Ausschluss Betroffenen haben keine Chance, gegen diese etablierten Differenzlinien anzukommen, sondern sie entwickeln Strategien, die paradoxerweise die etablierten Grenzziehungen und das „Kulturargument“ zusätzlich verstärken. Der öffentlich-essentialistische „Kulturdiskurs“ ist deshalb als Form von symbolischer Gewalt im Sinne von Bourdieu und Passeron (1970) zu verstehen. Das „Kulturargument“ und damit verbundene Grenzziehungsprozesse sind konkrete Manifestationen eines grundlegenden gesellschaftlichen Herrschaftsprozesses und monopolisieren nationale Legitimität.
000027169 695__ $$9eng$$aGrenzziehungen ; Kultur ; Muslims ; AlbanerInnen ; National-Staat ; Gender ; Schweiz
000027169 775__ $$gInfos MAPS$$ohttp://www2.unine.ch/cms/site/maps/op/edit/pid/11195
000027169 8564_ $$fDahinden_Janine_-_La_circulation_des_personnes._Kultur_als_Form_symbolischer_Gewalt_20111026.pdf$$qapplication/pdf$$s3823742$$uhttp://doc.rero.ch/record/27169/files/Dahinden_Janine_-_La_circulation_des_personnes._Kultur_als_Form_symbolischer_Gewalt_20111026.pdf$$yorder:1$$zTexte intégral
000027169 918__ $$aFaculté des sciences$$bRue Emile-Argand 11, 2007 Neuchâtel$$cMaison d’Analyse des Processus Sociaux (MAPS)
000027169 919__ $$aUniversité de Neuchâtel$$bNeuchâtel$$ddoc.support@rero.ch
000027169 980__ $$aREPORT$$bUNINE
000027169 982__ $$aWorking Papers MAPS
000027169 990__ $$a20111026180110-ZN