Pflege

Wirksamkeit der Applikationsformen von Kryotherapie als Pflegeintervention bei Chemothrapie-induzierter Mukositis : systematische Literaturreview

Hutter, Caroline ; Rothe, Sabine (Dir.)

Mémoire de bachelor : Haute Ecole de Santé Valais, 2013.

Problembeschreibung: Onkologische Erkrankungen stellen ein globales Problem dar und sind übergeordnete Begriffe für eine umfangreiche Gruppe von Erkrankungen, die jeden Teil unseres Körpers betreffen könnten. Zur Standardtherapie bei onkologischen Erkrankungen zählt die Chemotherapie, eine Behandlung mit Zytostatika. Es existieren über 200 verschiedene Zytostatika, die in ihrer... Plus

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    Zusammenfassung
    Problembeschreibung: Onkologische Erkrankungen stellen ein globales Problem dar und sind übergeordnete Begriffe für eine umfangreiche Gruppe von Erkrankungen, die jeden Teil unseres Körpers betreffen könnten. Zur Standardtherapie bei onkologischen Erkrankungen zählt die Chemotherapie, eine Behandlung mit Zytostatika. Es existieren über 200 verschiedene Zytostatika, die in ihrer Aggressivität variieren. Zytostatika gelten als Zerstörer von wachstumsaktiven Zellen, die alle Zellen angreifen, die sich in der Teilung befinden und hemmen damit ihr Wachstum relativ unkontrolliert. Schätzungsweise 40% der mit Zytostatika behandelten Patienten leiden unter einer Mukositis und der damit verbundenen beeinträchtigenden Mundschleimhaut. Zur Therapie der oralen Mukositis existiert eine Vielzahl von verschiedenen Interventionen. Die Kryotherapie ist eine Kälteapplikation, die von der Pflege übernommen wird. Das Ziel dieser Intervention ist, durch das Lutschen von Eistabletten oder Eiswürfel eine lokale Vasokonstriktion herbeizuführen. Es gibt verschiedene Applikations-formen der Kryotherapie. Sie kann als Monotherapie, Kombinationstherapie mit Medikamenten oder Aromen angewandt werden oder sich in der Dauer unterscheiden. Ziel: Das Ziel der vorliegenden systematischen Literaturreview ist es, den aktuellen Forschungsstand zum Thema der verschiedenen Applikationsformen von Kryotherapie bei Chemotherapie-induzierter Mukositis und der damit verbundenen beeinträchtigten Mundschleimhaut aufzuzeigen. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen zur Verbesserung der evidenzbasierten Pflege beitragen und damit Pflegeinterventionen bestätigen und darlegen.