Living library in der Schweiz : Möglichkeiten und Grenzen

Dietrich, Madeleine ; Schneider, René (Dir.)

Mémoire de bachelor : Haute école de gestion de Genève, 2009 ; TDB 2092.

Library“ erzeugt grosses Medieninteresse Besucheransturm in der „Living Library“ Solche Schlagzeilen lassen aufhorchen und jedes Bibliothekarenherzen höher schlagen. In der „Living Library“ werden Menschen für Gespräche ausgeliehen. Diese Menschen repräsentieren bestimmte Personengruppen und sind häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Durch diese Gespräche sollen Missverständnisse... More

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    Zusammenfassung
    Library“ erzeugt grosses Medieninteresse Besucheransturm in der „Living Library“ Solche Schlagzeilen lassen aufhorchen und jedes Bibliothekarenherzen höher schlagen. In der „Living Library“ werden Menschen für Gespräche ausgeliehen. Diese Menschen repräsentieren bestimmte Personengruppen und sind häufig mit Vorurteilen konfrontiert. Durch diese Gespräche sollen Missverständnisse und Vorurteile aus dem Weg geräumt und Menschen näher zusammengebracht werden. Die Wörter Toleranz und Respekt erhalten an „Living Library“-Veranstaltungen in Bibliotheken, an Festivals und an Schulen eine neue Dimension. Was steckt hinter dem Konzept „Living Library“? Lässt sich eine derart erfolgreiche Idee auch auf die Öffentlichen Bibliotheken in der Schweiz übertragen? Um diese Fragen zu beantworten, werden „Living Libraries“ in verschiedenen Ländern betrachtet und ihre Zielsetzungen mit denen der Öffentlichen Bibliothek verglichen. Die Ergebnisse stützen sich dabei auf die Erfahrungsberichte aus dem Ausland, welche alle als Modell dienen könnten. Die Erfahrungsberichte sind Ratgeber und doch lassen sie den zukünftigen Veranstaltern viel Gestaltungsfreiheit. Obwohl die Ausleihe von Menschen einigen zu provokativ schein, wird die „Living Library“ mehrheitlich als positiv bewertet. Ihr Konzept lässt sich gut mit den Zielen der Öffentlichen Bibliothek vereinbaren, das bedeutet, dass die Bibliothek als Veranstaltungsort definiert werden kann. Manche Bibliotheken im Ausland bieten bereits „Living Libraries“ als Erweiterung ihres Angebotes an. Auch in der Schweiz existieren Vorurteile und Stereotypen und doch gibt es bei uns bis jetzt noch keine Umsetzung einer „Living Library“. Trotz einigen Gefahren, bieten sich mit einer „Living Library“ unendlich viele Möglichkeiten, und dies auch bei uns in der Schweiz.