Travail social

Wie wird die Autonomie von Menschen mit Multipler Sklerose, die in einem Heim leben, durch die Institution gewahrt? : (aus Sicht der Heimleitung und der MS-Betroffenen)

Ritz-Blatter, Stefanie ; Kniel-Fux, Lucie (Dir.)

Mémoire de diplôme HES : Haute Ecole de Travail Social, 2008.

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    Zusammenfassung
    Die vorliegende Arbeit behandelt die Frage nach der Wahrung der Autonomie von MS-betroffenen Menschen in Institutionen. Dies aus der Sicht von befragten MS-betroffenen Menschen und von befragten Heimleitungen. Sie zeigt einerseits die Absicht und die Angebote der Heimleitungen, die Autonomie zu wahren und andererseits, wie die MS-betroffenen Menschen diese wahrnehmen und erleben. Die Untersuchung zeigt, dass die Heimleitungen die grösstmögliche Autonomie der MS-betroffenen Heimbewohner wahren wollen, die Umsetzung aber durch fehlende oder mangelnde Kommunikation erschwert wird. Die Arbeit stellt des Weiteren dar, wie die befragten MS-betroffenen Heimbewohner den Eintritt in eine Institution erleben und nach welchen Kriterien sie eine eigene Institution aufbauen würden. In der Schlussfolgerung zeigt die Arbeit Handlungsvorschläge für die Praxis auf, wie die Autonomie von MS-betroffenen Menschen in Institutionen gewahrt werden kann und stellt neue Fragen für die Praxis.